Samstag, 1. Januar 2011

frohes neues!

wir sind gestern nach 1780 km gefahrenen autokilometern wieder zu hause angekommen! dabei waren wir nur 8 tage weg! und sind immer noch alle erkältet. wohl kein wunder bei dem stress! wir haben einmal bei oma und einmal bei opa weihnachten gefeiert. ich habe dass haus meiner im november verstorbenen grossmutter im hohen norden, also der uroma, in 36 stunden komplett auf wertgegenstände, erinnerungstücke und anderes brauchbares durchsucht, und dann waren wir nochmal bei oma und dann ging es wieder in die schweiz.
sylvester haben wir verschlafen - naja fast - die böller und raketen waren dann doch so laut, dass wir aufgewacht sind und uns kurz ein frohes neues gewünscht haben um dann gleich wieder weiterzuschlafen. so was ist mir auch noch nie passiert :-)
die strassenverhältnisse waren aber teilweise auch katastrophal - dichtes schneetreiben und spiegelglatte fahrbahn - für eine fahrt von 330km am 27.12 haben wir 7 Stunden benötigt. ich hatte mir die ganze reise zwar stressig vorgestellt, aber dies waren arg erschwerte umstände.
nichtsdestotrotz - wir sind alle heil wieder angekommen und ich kann wieder ruhig schlafen. mir haben in den wochen davor die mir wichtigen dokumente und gegenstände in dem nun unbewohnten haus der uroma echt sorgen bereitet. der letzte einbruchversuch in das haus liegt erst 6 wochen zurück und mir lag an einigen dingen sehr viel. da wir aber auch nur das allerwichtigste - eine halbe autoladung voll - mitnehmen konnten - liessen wir ein volles haus zurück, das nun auf die entrümpelung wartet. da stellen sich einem so komische fragen wie: soll ich die betten abziehen? soll ich das geschirr abwaschen? ersteres nein - kommt sowieso alles in den müll, zweiteres ja - wir wollen ja keine kleinen untermieter, die ein kammerjäger entsorgen muss. aber alles so zurücklassen ist schon schwierig. die vorstellung das haus nie wieder zu betreten sowieso. und das haus roch so wie immer, als wir kamen - als wäre die uroma noch da. und dass nun so viele dinge einfach in den abfall wandern, betrübt mich ein wenig. aber ich kann ja nicht ihre 250 bücher in die schweiz transportieren, oder die ganzen teppiche. in unsere kleine wohnung? für die transportkosten kann ich mir auch alle bücher neu kaufen...die zeit alle dinge einzelnen zu verschenken oder zu verkaufen habe ich als teilzeitberufstätige mutter eines säuglings auch nicht. nicht wenn sich diese dinge 900km von meinem zuhause entfernt befinden.
Fazit: manchmal muss man einfach loslassen!